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Geschichte Ägyptens
Flug nach
Kairo
Erläuterungen
jeweils durch Anklicken der Thumbnails
Bei
herbstlichem Schmuddelwetter sind wir vom Flughafen Frankfurt gestartet.
Da wir sonst nur individuell geplante Reisen machen und die durchführende
Firma Pyramid-Travels nicht kennen, haben wir ein bisschen Bedenken gehabt,
ob das nicht negativ ausgeht. Allerdings haben wir im Vorfeld die Bereitwilligkeit
des Veranstalters getestet, auf Sonderwünsche einzugehen. Pauschal
wurde eine Nilkreuzfahrt mit Besichtigungen und anschliessendem Badeaufenthalt
in Hurghada angeboten. Wir wollten zusätzlich eine Woche für
Kairo zur eigenen Planung haben. Fürs Hotel haben wir Vorschriften
gemacht (Nil Hilton oder Intercontinental Semiramis). Der Veranstalter
hat das bessere Semiramis gewählt und dabei einen günstigen
Preis angeboten. Die Flugzeiten am Abend haben - ein halbe Stunde Verspätung
eingerechnet - zu einer Ankunftszeit gegen 2.00 Uhr morgens geführt.
Wer am nächsten Tag noch einen Besuch im Bazar und dem Ägyptischen
Museum geplant hat, war vermutlich nicht sehr aufnahmefähig.
Was zunächst nach Bettenburg
(730 Zimmer) aussah, entpuppte sich im Inneren als ausserordentlich kultiviert
- auch nach internationalem Standard. Das Semiramis gilt als das beste
Hotel Ägyptens. Dem Europäer fällt sofort der ausserordentlich
freundliche Service und die gute Küche des Hotels auf, wobei das
Personal sich keineswegs als bakschischhungrig erweist. Im Hotel sind
neben Ladengeschäften auch Dienstleistungsbetriebe und ein Wellnes-Center
zu finden.
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| Architektur: Bettenturm |
Angenehme Zimmer |
Blick vom Balkon |
24h-Buffet |
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| Für den gemütlichen Drink |
Einkaufszeile |
Platz des Schuhputzers |
Besonders freundlich - der Hotel-Service |
Kairo: Khan Khalili-Bazar und Souks
Nach gutem Schlaf und ausgiebigem Früstück haben wir uns
den Khan Khalili-Bazar vorgenommen. Er wurde 1382 von Jarkas el Khalili,
dem Stallmeister des Sultan Barquq, als Karawanserei (Khan) erbaut, die
vor allem fremden Kaufleuten ihre Waren anbieten durfte. Noch vor ca.
100 Jahren war der Khan el Khalili Bazar einer der bekanntesten Sklavenmärkte
Nordafrikas. Heute ist der Bazar "touristisch erschlossen" und
Abzocke und ständige Anmache bestimmen das Bild. Eine Ausnahme ist
der Abend: Dann verschwinden die Touristen und es sind interessante Gespräche
mit den Einheimischen möglich.
Ein Taxi (Preise vorher ausmachen!) hat uns zum Souk Attarini gebracht.
Souks sind kleine Spezialmärkte (z.B für Gold, Messing- und
Silberschmiedearbeiten, Stoffe oder Gewürze). Sie sind häufig
kleine Märchen aus 1001 Nacht!
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| Im Souk: Hier duftet alles nach Gewürzen |
Gewürzspeicher |
Baumwoll-Design ist eine ägyptische Spezialität
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Aus den engen Gassen fällt ab und zu
der Blick auf die Al Azhar-Moschee |
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| Wer so hübsche Ware handelt muss nicht
hungern |
Auf dem Messing- und Kupfer-Souk |
Khan el Kalili-Basar ...und die verführerischen
Schuhe |
Abendliche Moschee |
Freundlichkeit scheint den Ägyptern
angeboren, besonders wenn der Souk etwas
abseits der grossen Touristenwege liegt. Beim Fotografieren der malerisch
gekleideten Menschen sollte man vorher freundlich fragen und erhält
dann kostenlos oder gegen ein geringes Bakschisch meist eine Genehmigung.
Bedenken Sie bitte, dass mancher wenig Begüterte dies durchaus nötig
hat. Im Sinne des Koran - das ist der Ursprung des Bakschischgebotes -
verdient sich der Begüterte, der dem Armen etwas von seinem Überfluss
abgibt, den Himmel.
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| Strassenhändler |
Gewürzsäcke können schwer sein |
Verkäufer von Waren aus Kamelleder |
Lasten werden auf dem Kopf befördert |
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