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Milliarden-Deal der deutschen Beamten
Mitteilung in der "Welt"
http://www.welt.de/daten/2001/09/26/0926wi284553.htx?search=Bund+der+Steuerzahler
HP des Bundes der Steuerzahler
http://www.steuerzahler.de/steuerverschwendung.cfm Beträge
nach Ländern
http://www.steuerzahler.de/themen.htm
Steuer- und Finanzpolitik
Die Stellungnahme von Ministerin Däubler-Gmelin: "Ich sehe keinen
Handlungsbedarf"
Nach Ermittlungen des Bundes der Steuerzahler haben deutsche Beamte
im vergangenen Haushaltsjahr etwa 60 Milliarden DM verschwendet, herausgeworfen
oder unnütz ausgegeben. Was sind die Konsequenzen? Ich würde
sofort eine Partei wählen die zusagt, gegen solche Missbräuche
energisch anzugehen. Dies haben alle Parteien im Bundestag bisher verschludert!
Dies ist leider keine Angelegenheit, die nur dieses Jahr betrifft. Sie
wiederholt sich von Jahr zu Jahr und wird zur Kenntnis genommen! Wann
wird eine überparteiliche Kotrollinstanz hierfür eingerichtet?
Wann wird in solchen Fällen eine Klagemöglichkeit des Bürgers
geschaffen, wie dies z.B. in den USA längst üblich ist?
Denken Sie einmal dran, sich beim Ausfüllen Ihrer Steuererklärung
zu vertun. Dafür kann bereits die veranlagende Steuerbehörde
selbst hohe Strafen festsetzen. Schon die verspätete Abgabe einer
Steuererklärung wird mit Bussgeldern belegt. Warum gibt es keine
Möglichkeit für den Bürger hier einzuschreiten? Selbstschutz
der Gesetzgebenden? Gilt in der Demokratie nicht gleiches Mass für
alle?
Da keine der bisher regierenden Parteien sich dieser Sache ernstlich
angenommen hat nimmt es nicht wunder, dass die Partei Schill in Hamburg
aus dem Stand 19,4 % der Wählerstimmen erhielt. Die Anzahl der Protestwähler,
der Unzufriedenen und der sogenannten "Wahlmüden", nimmt
ständig zu.
Das ist auch eine Gefahr für unsere Demokratie, für unseren
Staat! Extremistische Parteien haben so ein leichtes Spiel!
In ernster Sorge um den gesunden Bestand unserer Demokratie rufen
wir Bürgerinnen und Bürger zur Abfassung eines offenen Briefes
an den Bundestag und die Bunderegierung auf !!
Verlangen Sie Auskunft über diese unglaublichen Vorgänge. Immerhin
könnte man mit dem debattierten Betrag das WTC doppelt wiedererrichten.
Die Mitesser des Staates (öffentliche Verwaltung) verschwenden die
Steuermittel der arbeitenden und verdienenden Bevölkerung. Verlangen
Sie eine Untersuchung dieser Vorgänge und einen Bericht hierüber.
Verschlemmen soll nicht der faule Bauch
was fleissige Hände erwarben.
Heinrich Heine
Fragen Sie nach Möglichkeiten der Klageerhebung gegen die Schuldigen!
Den nachfolgenden offenen Brief an Bundesregierung und Bundestag können
Sie entweder kopieren und mit eigenen Gedanken anreichern oder einfach
Ihren Namen und Anschrift einsetzen und versenden!
Veröffentlichen Sie diesen Artikel und den offenen Brief auch auf
Ihrer Homepage und machen Sie Ihre Freunde darauf aufmerksam. Mit dieser
Bitte wenden wir uns auch an redlich denkende Beamte und Angestellte der
öffentlichen Verwaltung, die sich darüber bewusst sind, dass
die Verschwendungssucht einiger die künftigen Pensionen aller in
Frage stellen wird!
Sie können den folgenden "Offenen Brief" kopieren und
nach Ihren Wünschen modifiziert per e-mail versenden an diese Adresse:
mail@bundestag.de
An die Bundesregierung
An die Abgeordneten des deutschen Bundestages
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
Werte Frau Abgeordnete, werter Herr Abgeordneter
Mit wachsender Beunruhigung beobachten wir den Umgang der öffentlichen
Verwaltung mit den sauer erarbeiteten Steuergeldern der deutschen Bevölkerung.
Nach den interessanten Erhebungen des Bundes der Steuerzahler, die in
diesen Tagen in der Presse publiziert wurden, sind in der vergangenen
Haushaltsperiode um 60 Milliarden DM in den Staatshaushalten verschwendet
worden! Dies ist kein einmaliger Vorgang sondern wiederholt sich von Jahr
zu Jahr.
Im Lichte eines solchen Umgangs mit finanziellen Ressourcen scheint es
offensichtlich keine Rolle zu spielen, wie schwer unselbständig Arbeitende
und Unternehmen ihre Steuergroschen verdienen müssen. Weitere Pläne
zu Steuererhöhungen sind offensichtlich gefaßt mit dem Hinweis,
die vereinahmten Gelder sollten der Bekämpfung des Terrorismus dienen.
Einer Stellungnahme von Frau Däubler-Gmelin entnehmen wir, daß
die Bundesjustizministerin dennoch keinen Handlungsbedarf sieht. Dies
erfüllt uns mit grosser Sorge und wir kommen nicht umhin unseren
Enrttäuschung und unseren Ärger über eine solche Denkweise
auszudrücken.
In der Bundesrepublik gibt es, anders als z.B. in den USA, keine Möglichkeit
für den Bürger, das finanzielle Fehlverhalten von Beamten einer
rechtlichen Kontrolle unterziehen zu lassen. Wir halten mangelnde öffentliche
Kontroll- und Korrekturmöglichkeiten, so bequem dies für die
betroffenen Beamten und möglicherweise auch für Politiker sein
mag, für einen schwerwiegenden Mangel unserer Form der Demokratie.
Wen nimmt es wunder, daß die Gruppe der Protestwähler und der
staatsverdrossenen Unzufriedenen, leichthin häufig als "Wahlmüden"
interpretiert, ständig zunimmt? Das Ergebnis der Bürgerschaftswahl
in Hamburg ist ebenso ein Beispiel dafür, wie die Ergebnisse demoskopischer
Untersuchungen, die auf eine tiefgreifende Unzufriedenheit mit dem Staat
und seinen Parteien schliessen lassen. Letztlich schwächt die Ablehnung
einer offenen rechtlichen Kontrolle der Verschwender unsere Demokratie
in hohem Masse. Die Wähler sind wegen der Ablehnung aller Kontrollmöglichkeiten
bereit, auch Parteien mit weniger demokratischem Programm ihre Stimme
zu geben, vorausgesetzt, diese versprechen einen eisernen Besen. Es ist
mehr als ein öffentliches Ärgernis, wenn die Verwalter öffentlicher
Gelder, anders als jeder andere Staatsbürger, keiner rechtlichen
Kontrolle unterliegen.
Wir werden sowohl unseren Abgeordneten, als auch die Regierung bei der
nächsten Wahl daran messen, wie er mit der Frage der öffentlichen
Verschwendung und ihrer Kontrolle umgegangangen ist. Dabei spielen für
uns verbale Bekenntnisse weniger eine Rolle als die Schaffung der parteiunabhängigen
Kontrollinstanz.
Bitte teilen sie uns mit, was Sie und Ihre Partei in Zukunft gegen die
Verschwendung öffentlicher Mittel unternehmen wollen. Wir denken
auf diese Auskunft hat der steuerzahlende Staatsbürger ein Anrecht.
In Erwartung Ihrer detaillierten Stellungnahme verbleiben wir
mit freundlichen Grüssen
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