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Marlitt Eugeni (Eugenie John)1825 - 1887
***Leben / Werk

Gedichtezurück zur Werksübersicht
Werksanfang Werkstitel Fremdlink
Als Gott den weiten Wunderbau,Die Treue*
Brausend zieht der Sturm vorueber.Sehnsucht*
Den Truemmern stehn des Waldes gruene WogenEin verfallenes Schloß*
Der greise Winter ist aufs Haupt geschlagenFruehlings Lust und Weh*
Der lichte Tag ist heimgezogenSommernacht*
Die Baeume glitzern rings im Eise,Winter*
Die schaumbedeckte Brust vom Meer umrolltMeerkoenig*
Die Sonne will nicht kommen,Grauer Himmel*
Die Sonnenstrahlen zitternGlaube*
Droben schwarze Wolken jagenSchneesturm*
Dunkle Waldesbaeume,Ein Morgen im Walde*
Echt ist nur des Himmels Blau,Das einzig Wahre*
Ein kluger Knabe ist der Abend,Der Abend*
Es rauscht der junge Bach mit kuehnem Mut.Erfahrung*
Es reift am Lebensbaum in immer neuerDrachenhort*
Es rieselt der Schnee. Die Erde ist weiß,Die Windsbraut*
Hochmuetig kann ein großer Geist nicht sein,Hochmut*
Ich fand ein altes Buch. Die RuhestattBeim Wiederfinden alter Gedichte*
Im Tal wogt Morgennebeldampf,Des Henkers Tochter*
Man sagt: Des Frauenherzens tiefste TiefenFrauenherz*
Natur ist unergruendlich tief im Walten,Die Natur*
O trauert um edle Menschen nicht,Mahnung*
Schmetterling, was flatterst duFrohsinn*
Schulmeisters MarieErzaehlung*
So ist, was kuehn das Herz gewollt, zerschellt,Hoffnung*
Traeumerische Sonntagsstille!Sonntagmorgen*
Und sollte nicht das Herz erbeben,Klage*
Und wehrt mir der Himmel, den Fruehling zu schauen,Eisblumen am Fenster*
Verwittert, zerbroeckelt zerfallenKyffhaeuser*
Was jammerst du und graemest dichSei klug!*
Was will der Winter in der Bluetenzeit?Maßliebchen im Schnee*
Weithin vom rasenden Sturm getragenEin losgerissener Baum*
Wenn trueb meine Lieder klingenAn I.*
Wenn uns der Schlaf beruehrt die Augenlider,Die Traeume*
Willst ergruenden, armer Geist, des Himmels Walten,Vorsehung*

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Letzter Update: 09.03.2010