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Schack Adolf Friedrich von1815 - 1894
***Leben / Werk

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Das war der süßeste der Laute!Das erste Liebeswort*
Dein Haupt an meine Brust gelegtZeilen*
Dein Mund, vollathmend heiß an meinem MundeDein Mund, vollathmend heiß an meinem Munde*
Denkst du der Stunde, als zu ZweienMaiwonne*
Du fragst mich, Mädchen, was flüsternd der WestDas Geheimniß*
Du willst, daß ich in Worte fügeDu willst, daß ich in Worte füge*
Duftendes Geisblatt, steigeDuftendes Geisblatt, steige*
Einst war in allen RäumenGenügen in der Liebe*
Erwache, mein Mädchen! Im dämmernden BlauMorgenlied*
Fliegt, durch die zitternden RebenFliegt, durch die zitternden Reben*
Glaub nicht, daß ich dem lauten TageSüßes Geheimnis*
Heil, goldener Morgen, erschließ mir das ThorNeues Leben*
Ihr Lerchen, schüttelt den Thau von der Brust!Ihr Lerchen, schüttelt den Thau von der Brust!*
In deinem Blick sich ewig sonnenIn deinem Blick sich ewig sonnen*
In deines Auges QuelleIn deines Auges Quelle*
Komm, daß wir diese Stunde Arm in ArmeIn deines Auges Quelle*
Laß mich nicht allein, AdeleAn Adele*
Leiser schwanken die AesteHeimkehr*
Mach auf, mach auf! doch leise, mein KindStändchen*
Mit Regen und SturmgebrauseWinternacht*
Noch einen mir, der Kraft mir leihe!Trennung*
O laß mich ruhen in deinem ArmIn ihrem Arm*
O rede fort! Wie WeihgesängeO rede fort! Wie Weihgesänge*
O schmäht des Lebens Leiden nicht!Lob des Leidens*
Oft, wenn wir ruhen Mund an MundOft, wenn wir ruhen Mund an Mund*
Schleich, Gesang, mit leisen TrittenSchleich, Gesang, mit leisen Tritten*
Stumm liegt die träumende NaturStumm liegt die träumende Natur*
Süß sind die Laute all, in denenSüß sind die Laute all, in denen*
Träume mit den leichten SchwingenTräume mit den leichten Schwingen*
Von meinem Auge sank es wie ein SchleierEnthülltes Geheimniß*
Was birgst du dich vor mir? Ich habeAn Sie*
Wenn du hinweggegangenWenn du hinweggegangen*
Wenn du in den FürstensälenWahre Schönheit*
Wenn mich dein Arm umschlungen hältWenn mich dein Arm umschlungen hält*
Wenn müd du von der Liebe WonnenWenn müd du von der Liebe Wonnen*
Wenn uns von zitternder WimperWunsch*
Wenn unter duftgen BlüthenzweigenStrophen*
Wie lieblich ruht es sich in SommernächtenSonett*
Wie sollten wir geheim sie haltenWie sollten wir geheim sie halten*

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Letzter Update: 09.03.2010